Appenzeller-Sennenhund   Hunderassen zurück

 

Mariell unser jüngstes Mitglied mit ihrer LINA

 

Der Appenzeller Sennenhund gehört zu den Bauernhunden, die vermutlich ebenso alt sind wie die Besiedlung der Schweiz. Die Hunde haben sich hier zusammen mit der einheimischen bäuerlichen Wirtschaftsform entwickelt und sind zusammen mit ihren Leuten zu dem geworden, was sie heute sind. Flink, schneidig, wendig und intelligent waren sie die idealen Hüter und Treiber des Viehs und unbestechliche Wächter.

Der gut proportionierte Hund hat ein stockhaariges, schwarzes Fell mit symmetrischen braunen und weißen Abzeichen, das leicht zu pflegen ist. Eine havannabraune Grundfarbe des Fells ist ebenfalls erlaubt. Die Rüden können 52 cm bis 56 cm groß werden, Hündinnen zwischen 50 cm und 54 cm. Bezüglich Gewicht legt sich der Standard nicht fest. Die Rute des Appenzeller Sennenhundes ist gekringelt und wird auch als "Posthörnchen" bezeichnet.

Der Appenzeller Sennenhund ist vom Charakter her eher unbeschwert. Seinem Herrn und der Familie, in der er lebt, ist er treu ergeben. Bei der Anschaffung eines solchen Hundes sollte man daran denken, dass er überwiegend eine Beschäftigung braucht und Freiheit der Bewegung liebt. Das Zusammenleben mit einem Appenzeller Sennenhund ist unkompliziert, aber richtig artgerecht eigentlich nur auf dem Lande möglich. Er versteht sich hervorragend mit Kindern und meist gut mit anderen Hunden. Als aufmerksamer Wächter bellt der Appenzeller Sennenhund gern und lautstark, allerdings ist er kein üblicher "Kläffer". Sein helles Organ ist für seine Rasse markant. Er hat eine gute Auffassungsgabe, ist sehr lernwillig und -fähig und beherrscht es schnell gehorsam zu werden, wenn man es richtig angeht. Die Erziehung des Appenzellers ist wegen seines guten Einfühlungsvermögens, was Mimiken und Gestiken seines Herrn angeht, vergleichlich unkompliziert; Stringenz ist aber sehr förderlich.

Quelle: wikipedia